Wspomnienia grafa

Dzięki uprzejmości hrabiny Margrit von Strachwitz publikujemy fragmenty wspomnień Alfreda Grafa Strachwitz von Groß-Zauche und Camminetz, do 1945 roku właściciela posiadłości Rosmierka i Kadlub, urodzonego 8.8.1898 w miejscowości Schimischow

Aus den Aufzeichnungen des Herrn Alfred Graf Strachwitz von Groß-Zauche und Camminetz, bis 1945 auf Rosmierka und Kadlub, geboren am 8.8.1898 in Schimischow

Ihr alle meine Lieben !

Auf den nachstehenden Seiten will ich versuchen, Euch einen Überblick zu geben, einen Bericht über meine, also auch Eure Heimat, über meine, also auch Eure Familie, über mich selbst, Euren Vater und Großvater. Dieses Buch soll kein literarisches Ergebnis zeitigen, es erhebt auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ich habe hier aufgeschrieben, was mir eingefallen ist: Schönes und auch nicht so Erhebendes, Lustiges und Trauriges, Liebes und Gutes; so, wie es mir gerade einfiel.
Diese Aufzeichnungen sollen Euch zeigen, wie wir gelebt haben – und wie schön es in unserer Heimat war.
In Erinnerung und in Dankbarkeit an alle die vielen Menschen, besonders an alle die vielen, welche wir Freunde nennen durften, in Erinnerung und Dankbarkeit an unsere unvergessene Heimat  habe ich diese Aufzeichnungen gemacht.

Kadlub

Es ist nun wohl an der Zeit, von Kadlub zu sprechen, wo sich unser Wohnsitz befand und welches besonders Eure Heimat war.
Im Jahre 1929 erhielt ich von meinem Vater die Herrschaft Kadlub – Rosmierka, nachdem ich schon seit 1924 der Generalbevollmächtigte meines Vaters für seinen Gesamtbesitz gewesen war. Schimischow bekam mein Bruder Ernst-Joachim / Achim. Dafür hatte ich mehr an Belastungen erhalten. Eigentlich sollte ich, wie es mir mein Vater vor unserer Heirat sagte, den ganzen Besitz, also Schimischow und Kadlub-Rosmierka erhalten. Meine Mutter erreichte es jedoch, daß der Besitz geteilt wurde. Demnach sollten wir
drei noch lebenden Brüder, also ich, Achim und Nikolaus, jeder ein Drittel des Gesamtbesitzes erhalten. Doch eine solche Teilung wollten weder mein Bruder Nikolaus noch ich. So erhielt ich Kadlub-Rosmierka ganz und Nikolaus bekam eine größere Hypothek bei mir eingetragen. Da wir zur Zeit der Teilung noch in Schimischow wohnten,
ergab sich nun die Frage eines eigenen Hauses in Kadlub. Zunächst wollte mein Vater mir nach meiner Heirat ein Haus bauen, und zwar in Rosmierka kurz vor dem Walde auf
einem Hiigel, der dann nach diesem Plan „der Schloßberg” genannt wurde. Durch die verheerende Inflation von 1923 wurde dann aber nichts daraus. Nun erbte Eure Mutter nach dem Tode ihres Vaters Geld, und so kamen wir auf den Gedanken, uns selbst ein Haus zu bauen, und zwar in Kadlub. Mein Vater war damit einverstanden. Er schenkte mir das Holz, die nötigen Steine und noch verschiedenes andere dazu. Und so stand unser schönes Haus eines Tages fertig da im Park der Oberförsterei Kadlub. Es wurde etwa zur gleichen Zeit fertig, als ich Kadlub – Rosmierka übernahm. Und wir richteten uns so ein, wie es uns gefiel. Gebaut hat unser Haus der Architekt Lauterbach, ein Regimentskamerad von den Jägern’ zu Pferde Nr. 11. Er wohnte damals in Breslau. Nach dem Kriege lebte er im Allgäu.


K a d l u b / Das Dorf


Das Dorf Kadlub lag im Norden unseres Besitzes. Es war nicht sehr groß. Immerhin wird es so an die 800 Einwohner gehabt haben. Wie üblich lagen die Höfe und Häuser an den zwei Straßen. Diese Straßen waren ungepflastert und keineswegs ohne Löcher und Sands teIlen. Im Dorf gab es auch einen Kaufladen, dessen Besitzer der Kaufmann Thomannek war. Bei ihm wurde Zucker, Salz und ähnliches gekauft.
Die Gastwirtschaft hatte Peter Mroß, ein kluger Mann. Gelegentlich haben wir sogar bei ihm in der guten Stube frische Würstchen mit Senf gegessen. Er war auch Fleischer und hat immer im Schloß geschlachtet. Wenn das Wellfleisch gar war, band er sich eine saubere Schürze um und kam mit einer Schüssel mit Wellfleisch herauf ins Wohnzimmer. Dort aßen wir dann mit ihm zusammen das ausgezeichnet gemachte Wellfleisch. Natürlich gab es einen guten Schnaps dazu. Zu erwähnen ist noch, daß Peter Mroß, wenn er mit dem Wellfleisch kam, immer den einen Zipfel der Schürze hochgesteckt hatte: das bedeutete, daß er jetzt nicht arbeftete.
Peter Mroß ist von den Russen und anfangs auch von den Polen sehr schlecht behandelt worden. Die Fleischerei haben sie ihm gänzlich weggenommen und ausschenken durfte er nur im Schankraum. Er hat uns einmal, wie auch sein Sohn Hans, hier in München besucht, wobei er das Heulen kriegte und wir dann natürlich auch. Überhaupt haben die Leute in Kadlub sehr viel durchgemacht. Im Dorf gab es die Volksschule mit drei Lehrern, welche sich nicht sehr vertrugen. Die im Dorf stehende Mühle wurde von der Himmelwitz getrieben. Sie hatte einmal mir gehört, ich habe sie aber dann, weil der Müller Adamietz sie gern haben wollte, und weil sie sehr stark reparaturbedürftig war, an ihn verkauft. Am Ende des Dorfes lag das Dominium mir dem Herrenhaus, in welchem dann mein Forstamt untergebracht war. Auf der anderen Seite der Himmelwitz stand dann noch das Haus, welches ich für den Oberförster Drobig hatte bauen lassen.

K a d I u b / Die Kirche


Kad Iub  gehört damals zum Kirchspiel Grodisko. Nun war die Kirche dort zu klein, es war kein Chor für uns da, und die Leute von Kadlub mußten immer weit laufen, wenn sie in die
Kirche gehen wollten. So kam Eure Mutter auf die Idee, in Kadlub selbst eine Kirche zu bauen. Den Grund und Boden habe ich zur Verfügung gestellt. Die grundsätzlichen Verhandlungen waren nicht so ganz einfach, denn die kirchlichen Behörden sind in solchen Sachen besonders vorsichtig. Es muß alles abgesichert sein. Und auch sonst gab es noch Vorschriften, die durchgeführt werden mußten, und Klippen, die es zu umschiffen galt.
Wir gingen zuerst zum Kardinal Bertram in Breslau. Bei ihm waren wir nur etwa fünf Minuten. Dann kam ein Diener herein, flüsterte mit dem Kardinal, und da meinte dieser, wir
müßten entschuldigen, weil er zu tun hätte. Wir wurden an den Weihbischof Wojciech verwiesen, der sehr aufgeschlossen war und uns eingehend beriet. Wir waren fast eine Stunde bei ihm. Die ganzen kirchlichen Formalitäten machte dann ein Prälat aus Oppeln, mit dem man gut verhandeln konnte. Der Kreisbaumeister hatte uns eine sehr schöne Zeichnung der Kirche gemacht, wie sie gut, in die Gegend paßte. Nun kam aber der damals zuständige Pfarrer von Grodisko und machte reichlich Schwierigkeiten. Nicht zuletzt wohl auch noch, weil ich mich mit ihm nicht besonders stand. Auch der Hauptlehrer in Grodisko machte Schwierigkeiten, weil er wohl um seine Stelle als Organist besorgt war und zudem auch noch nach der polnischen Seite hin neigte. Und so entstand dann nach einigem Hin und Her die heutige Kadluber Kirche. Wir haben dann eine Gemeindeversammlung einberufen und den Leuten alles erklärt. Außer dem Grund und Boden gab ich auch sämtliches Holz für die Dachrüstung und für die Bänke. Ich besorgte auch die Steine für den Bau aus einem kleinen Steinbruch am Koschützer Walde, Onkel Achim gab sie mir. Die Gemeinde seIhst machte sehr viele Fuhren, wie
ich auch. So kam die Sache langsam in Schwung. Der Grund wurde ausgehoben, und es begannen die Maurer- und sonstigen Arbeiten. Alles dieses haben wir gemeinsam geschaffen, die Gemeinde und wir.
So stand die Kirche dann eines Tages fertig da, und es kam der Tag der Kirchweihe. Diese Einweihung der Kirche nahm der Kardinal Bertram nun selbst vor. Er sagte nachher, er hätte gar nicht gewußt, daß es eine so große Kirche geworden sei.- Nach der Einweihung kam er auch in unser Haus, eine Tatsache, welche nicht selbstverständlich war. – Übrigens kostete mich dieser Besuch des Kardinals meine Stelle als Kreisbauernführer; an sich war ich ganz froh, daß ich dieses Amt los war.
Wenn man vor dem Altar stand, war links der Eingang zur Sakristei und gegenüber rechts war unser Chor. Dort waren drei sehr schöne und bequeme Bänke für unsere Familie und
das Personal. Heute, so heißt es, sollen dort die Ministranten sitzen. Dieses Chor war für meine Familie und die Nachkommen im Grundbuch eingetragen.
Eine heikle Frage war noch die Decke in der Kirche. Es war sehr schwierig, aber ich habe es erreicht, daß die tragenden Querbalken nach unten zu offen waren. Sie wurden dann
dunkel gebeizt und die zwei gekehlten Ränder gold und rot gemalt. Erst als ich sagte, ich würde kein Holz für die Decke geben, wenn diese nicht so gestaltet werden würde,
gaben der Pfarrer und was und wer sonst noch dreinredete nach. Nachher fanden sie es. dann auch sehr schön. Der Altar war nach Osten gerichtet, wie es üblich war. Ein
eigentliches Altarbild gab es nicht, sondern die ganze Stirnwald dienta als Altarbild. Wir hatten dort ein sehr schönes Wandbild malen lassen: Christus, den König, und unsere Gemeinde, vertreten von mir angefangen bis hinunter zum Ministranten, wie wir alle in Anbetung zu Ihm nach oben schauen. Das Bild war in Fresko auf die Wand gemalt.
Der Maler wohnte, soweit ich mich erinnere, etwa drei Monate bei uns und suchte sich die Modelle aus der Bevölkerung aus. Uns hat es sehr gut gefallen. Es war etwas anderes, etwas, was so nirgends in einer anderen Kirche zu finden war.


K a d  l u b /  Der Wald


Der Wald hatte 80jährigen Umtrieb. Das heißt also, daß der ganze Wald in fünf Altersklassen eingeteilt war: Die erste Klasse von 1 – 20 Jahren, die zweite Klasse von 20 – 40 Jahren, die dritte von 40 – 60 Jahren, die vierte Klasse von 60 – 80 Jahren und die fünfte Klasse war alles, was über 80 Jahre alt war. Jedes Jahr wurden rund 100 Morgen
eingeschlagen und neu aufgeforstet. In der Hauptsache bestand der Wald aus 60 % Kiefern, 30 % Fichten und 10 % Laubhölzern, wie Birke, Esche, Erle usw. Jährlich wurden – und nun spreche ich ausschließlich von Kadlub – ab 1928 rund 12000 Festmeter Derbholz eingeschlagen. Etwa 2000 – 3000 Festmeter Bauholz wurden auf meinem Sägewerk Barwinnek – Immergrün eingeschnitten und als Schnittmaterial verkauft. Davon, über das Sägewerk, noch später!
In eigenen Saatkämpen wurden die nötigen Pflanzen herangezogen, zum Teil von eigenen Samen. Ich legte sehr großen wert auf  diese Saatkämpe, weil sie ja die Grundlage für die Aufforstung bildeten. Gleich vom ersten Jahre an, in dem ich den Besitz übernahm, habe ich als mein persönliches Zeichen an jedem Gestell, d.i. an jedem Weg-Rand, Birken pflanzen lassen. Ich wollte, daß einmal meine Nachfolger sich an mich erinnern, wenn sie beim Pirschenfahren die mit Birken eingefassten Wege entlangfuhren. Ganz forstlich war es nicht, weil die Birke gern die anderen Bäume peischt und im Wachstum hindert; aber was tut man denn nicht eben auch einmal, wenn es einem große Freude macht. Auf den Gedanken war ich gekommen durch eine ältere Feldaufforstung in Posnowitz – zu Groß Stein gehörig -, durch deren Mitte ein Weg führte, der rechts und links mit Birken eingefaßt war. Zu jeder Jahreszeit sahen diese Birken wunderschön aus, im Sommer mit ihrem grünen Laub, immer aber mit ihren weißen Stämmen gegen die dunklen Kiefern und Fichten im Hintergrund. Und so kam ich auf diese Idee, die Gestelle mit Birken einzufassen, wenn Feldschläge aufgeforstet wurden.  
Immer habe ich sehr große Freude am Wald gehabt, und immer war ich darauf aus, den Wald so gut wie möglich zu pflegen und zu verbessern. So habe ich auch in den zehn Jahren von der Übernahme meines Besitzes bis zum Zweiten Weltkrieg rund 1000 Morgen schlechte Wiesen und nicht ertragreiche Äcker aufgeforstet. Später, etwa nach 10 – 15 Jahren hätte man dafür den Einschlag erheblich verstärken können. Diese Aufforstungen waren 1939 zu Beginn des Zweiten Weltkrieges noch längst nicht abgeschlossen.
Der gesamte Wald war aufgeteilt in vier Revierförstereien und ein Revier, welches einem Oberheger unterstand. Es waren dies die Reviere Kadlub, Boritsch, Oschiek und Torfstich, sowie das Hegerei-Revier Hochofen. Die einzelnen Verwalter der Reviere schon jetzt anzuführen hat wenig Sinn, weil sie dann später unter den Beamten genauer aufgeführt
werden. In den Revieren Kadlub und Boritsch habe ich etwa 20 Morgen an verschiedenen Stellen aus dem Einschlag herausgenommen, weil dort besonders schöne und sehr alte Bäume standen. Dort durfte überhaupt nichts geschlagen werden, es sei denn, ich hätte den Baum persönlich gesehen und das Fällen genehmigt. Auch einzelne Bäume oder Baumgruppen habe ich auf diese Weise geschützt. Ich meine, man muß nicht immer alles nur dem Nutzen und der Auffrischung des Geldbeutes dienen lassen. Auch in einem Nutzwald kann man sich so etwas leisten und damit zur Schönheit des Waldes und der Landschaft beitragen. Solche kleinen Stellen im Wald haben mir immer sehr viel
Freude bereitet und ich habe mich oft dort aufgehalten; ich habe den Bestand zu fördern gesucht, auch wenn die Schönheit und Stärke der Bäume erst in sehr viel späteren
Jahren zur Geltung kommen würde. Ich habe immer gehofft, daß einmal mein Nachfolger diese meine Liebe zum Walde weiterführen möchte. Auch die einzelnen Überhälter durften nur mit meiner Genehmigung geschlagen werden. Viele von ihnen dienten als Höhlenbrutstätten für Wiedehopfe, Spechte, Blauracken und Hohltauben; trotzdem wären sie früher als „krank” oder aus ähnlichen Gründen geschlagen worden.
Warum? Warum gerade solche Bäume entfernen, die dem Nutzen der Höhlenbrüter dienen? Wie freute man sich immer, so einen stinkenden Wiedehopf zu sehen, der mitten
auf dem Wege saß und in Kuhfladen oder anderem Mist nach Maden suchte. Oder gar die Blauracke oder, wie sie bei uns hieß, die Mandelkrähe, dieser so wunderschöne bunte
und schillernde Vogel. So nach und nach war es in den letzten Jahren vor dem Kriege doch schon zu beobachten, daß alle diese Höhlenbrüter sich vermehrt hatten, weil
sie reichlich’: Brutgelegenheiten vorfanden. Erinnert ihr Euch noch an die Uberhälter gegenüber der Försterei Torfstich, welche der Förster Schmolke hatte, wo jeden
Sommer die überzähligen männlichen Jungstörche abends einfielen und auf diesen Bäumen übernachteten ? Wie haben wir uns immer gefreut, wenn wir sie dort auf den alten Ästen der Überhälter stehen sahen! Nach den normalen Regeln der Forstwirtschaft hätten diese Überhälter längst gefällt sein müssen, – aber, was wäre dann aus underen
Störchen geworden? So, denke ich, war es doch schöner Wieviel könnte ich Euch noch vom Wald erzählen und berichten! Doch es würde jetzt zu weit führen, und Ihr werdet auf späteren Seiten noch allerhand Interessantes über unseren Wald erfahren.


Kadlub / Die Landwirtschaft
 
Die Landwirtschaft zu beschreiben und über sie so zu berichten, daß Ihr es versteht, und ohne sich dabei ins Uferlose zu verlieren, das ist etwas schwieriger. Denn die Landwirtschaft ist, im Ganzen gesehen, weitaus vielgestaltiger als der Forst. Doch ich will versuchen, Euch einen kleinen Überblick zu geben. lch weiß nicht mehr genau, wie groß die Ackerfläche in Schimischow war, es könnten, mit Suchau, etwa 1800 Morgen gewesen sein. In Rosmierka mit Kadlub schätze ich sie, ohne die verpachteten Äcker und Wiesen, auf ziemlich genau 1200 Morgen, welche unter dem Pflug standen. Ich möchte nun aber nur von Rosmierka und Kadlub sprechen. Im Durchschnitt der Jahre wurde ein Drittel Hackfrucht (Kartoffeln und auch Rüben) angebaut, ein Drittel Wintergetreide und ein Drittel Sommergetreide. Die Erträge waren bei Kartoffeln und Roggen recht gut; bei Weizen waren sie normal, da dieser nur auf ausgesuchten Stücken angebaut werden konnte. In Rosmierka habe ich, wie auch in Kadlub und an manchen anderen Stellen, alle schlechten Felder aufgeforstet. Durch das Ausscheiden dieser schlechten Stellen hat sich der Ertrag deutlich verbessert. In Rosmierka war, wie auch in Schimischow, eine Brennerei. Im Durchschnitt der Jahre wurden in Rosmierka jährlich 12000 Zentner Kartoffeln gebrannt und durch die Brennerei verwertet. Im Kuhstall stand eine fast fertige Herde von Schwarz-buntem Niederungsvieh; zwei Drittel waren bereits im Herdbuch eingetragen. Ich werde später noch genauer berichten über alles, was mit dem Kuhstall zusammenhing. Das Jungvieh, soweit es aufgezogen wurde und später einmal zur Zucht eingestellt werden sollte, stand bis zur Einstellung auf dem Vorwerk Schimonia sowie auf den Koppeln in Kadlub.  Das Vorwerk Schimonia haben wir dann in „Christinenhof“ umbenannt.
Im Pferdestall hatte ich 1939 neun Hauptstammbuch-Stuten und eine Stammbuch-Stute A stehen. Ich habe mit einigem Erfolg Oldenburger Pferde gezüchtet. Im Schweinestall war sehr gutes Zuchtmaterial vom Deutschen Edelschwein. In Kadlub entstand eine Schafherde des Württembergischen Landschafes. Dies ist eine Rasse, welche unser Klima in Kadlub gut vertrug. In Rosmierka war auch der Hühnerstall. Doch maß man der Hühnerhaltung vor dem Zweiten Weltkrieg noch nicht die große Bedeutung bei, die sich dann in den Nachkriegsjahren entwickelt hat. Wie schon zum Teil angeführt, wurde bei uns viel Roggen, etwas Weizen und viel Sommergerste angebaut. Dazu sehr viel Kartoffeln, Futterrüben, viel Klee als Viehfutter und auch Mais; davon immer einen reichlichen Anteil Mais, der bei uns ausreifte. Zur Bewirtschaftung der Felder dienten außer 14 Gespannen noch ein Motorpflug und die nötigen anderen Maschinen. Eine neue Dreschmaschine drasch das Getreide in den Wintermonaten. Geleitet wurde die Landwirtschaft in den letzten Jahren vom Inspektor Richard Staroszik. Später werde ich sicher immer wieder auf Einzelheiten in der Landwirtschaft zurückkommen. Vorstehendes soll Euch nur einen allgemeinen tlberblick geben.

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